Öffentliche vs. private IP – einfach erklärt
Jede Netzwerkverbindung nutzt IP‑Adressen. Dabei wird zwischen privaten Adressen im Heim‑/Firmennetz und öffentlichen Adressen im Internet unterschieden. Hier erfährst du den Unterschied und wozu das relevant ist.
Private IPs
Private IP‑Bereiche sind für lokale Netzwerke reserviert und im Internet nicht direkt routbar.
Typische IPv4‑Bereiche: 10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12, 192.168.0.0/16. In IPv6 heißen sie ULA:
fc00::/7.
- IPv4: 10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12, 192.168.0.0/16
- IPv6: fc00::/7 (Unique Local Address, ULA)
Öffentliche IPs
Öffentliche Adressen sind weltweit eindeutig und im Internet erreichbar. Webseiten sehen deine öffentliche IP (die hier auf ipbitte.de angezeigt wird).
NAT und CGNAT
In IPv4 ist NAT üblich: Mehrere Geräte teilen sich eine öffentliche IP, der Router übersetzt interne Verbindungen. Bei CGNAT/DS‑Lite übersetzt zusätzlich der Provider; eingehende Verbindungen sind dann oft nicht ohne Weiteres möglich.
Warum die Unterscheidung wichtig ist
- Erreichbarkeit: Server/Port‑Forwarding erfordern öffentliche Adressen ohne CGNAT.
- Datenschutz: Öffentliche IP ist für Webseiten sichtbar, private bleibt intern.
- Fehleranalyse: Unterschied erkennen hilft, Probleme einzuordnen.