IP-Reputation: Wie auffällig ist eine IP-Adresse?
Prüfe, ob eine IP zu einem Rechenzentrum gehört, auf Spam-Blacklists steht, ein Tor-Exit-Node ist oder einen abweichenden Standort zeigt. Die Bewertung beruht auf frei verfügbaren Signalen, nicht auf einer gekauften Risikozahl. Zusätzlich testest du unten deine eigene Verbindung.
Selbsttest: deine Verbindung
Diese Prüfungen laufen in deinem Browser und betreffen immer deine eigene Verbindung, unabhängig von der oben eingegebenen IP. Sie decken typische Anzeichen für ein VPN oder einen Proxy auf.
Was bedeutet IP-Reputation?
Jede öffentliche IP-Adresse hinterlässt Spuren: Sie gehört zu einem Netz eines bestimmten Betreibers, taucht bei Spam-Meldungen auf oder eben nicht, und ihr zugeordnetes Land lässt sich mit ihrer Registrierung vergleichen. Aus diesen Merkmalen entsteht ein Bild, wie auffällig eine Adresse wirkt. Wir fassen dieses Bild zusammen, ohne eine Person zu bewerten und ohne eine erfundene Prozentzahl auszugeben.
Der Check richtet sich an alle, die eine IP einordnen wollen: Betreiber, die einen verdächtigen Zugriff im Log prüfen, VPN-Nutzer, die die Qualität ihres Servers einschätzen, oder Neugierige, die wissen möchten, was ihre eigene Adresse verrät.
Diese Signale prüfen wir
- Adresstyp: Ob die IP überhaupt öffentlich und global routbar ist. Private oder reservierte Adressen bekommen keine Bewertung.
- IP-Typ: Rechenzentrum oder Zugangsprovider, abgeleitet aus dem Betreibernamen (ASN) und dem Hostnamen. Eine Heuristik, keine Gewissheit.
- Spam-Reputation: Ob die IPv4-Adresse auf bekannten DNS-Blacklists wie Spamhaus steht.
- Tor-Exit-Node: Abgleich mit der öffentlichen Liste der Tor-Ausgangsknoten.
- Standort-Plausibilität: Ob angezeigtes Land und Registrierungsland zusammenpassen. Eine Abweichung kann auf eine Weiterleitung hindeuten.
Der Selbsttest deiner Verbindung
Ein VPN verändert nicht nur deine IP. Oft passen danach andere Angaben nicht mehr zusammen. Der Selbsttest vergleicht drei davon direkt im Browser:
- Zeitzone: Die Zeitzone deines Systems gegen die Zeitzone deiner IP. Sitzt dein VPN-Server im Ausland, fällt die Abweichung hier auf.
- Sprache: Die Regionseinstellung deines Browsers gegen das Land deiner IP. Ein weiches Signal, da viele Menschen bewusst eine andere Sprache einstellen.
- WebRTC: Ob dein Browser über WebRTC eine andere öffentliche IP preisgibt als die deiner Verbindung. Den ausführlichen Test findest du im WebRTC-Leak-Test.